Kinderhypnose bei Trennungsangst

Kinder und Jugendliche, die unter einer Trennungsangst leiden, weigern sich häufig, in die Schule zu gehen. Deshalb wird die Trennungsangst manchmal auch mit einer Schulangst verwechselt. Beide Ängste zeigen eine sehr ähnliche Symptomatik. Jedoch sind die Ursachen, die zur Entstehung der jeweiligen Angststörung führen, sehr unterschiedlich

Bei einer Hypnosetherapie oder einer Behandlung mit mindTV stehen die Ursachen der Probleme im Vordergrund. Hypnose ermöglicht als Zustand der fokussierten Aufmerksamkeit einen Zugang zum Unterbewusstsein, dort wird im Laufe der Therapie und häufig schon innerhalb weniger Sitzungen die Ursache des Problems erkannt und behandelt.

Bei der Schulangst liegen meist Probleme zugrunde, die im direkten Bezug zur Schule stehen: zum Beispiel Lernstörungen, Prüfungsangst oder Mobbing. Die Kinder und Jugendlichen vermeiden insgesamt schlechte Erfahrungen in der Schule. Eine Schulangst entsteht normalerweise auch erst, wenn die Kinder tatsächlich in die Schule gehen.

Die Trennungsangst, manchmal auch etwas irreführend als Schulphobie bezeichnet, entwickelt sich wesentlich früher, ca. ab dem 3. Lebensjahr. Im Vordergrund dieser Störung steht die Angst vor Trennung von den Eltern oder anderen Bezugspersonen. Kinder, die an dieser Angststörung leiden, sind häufig besorgt, dass den Eltern etwas zustoßen könnte oder dass die Eltern weggehen und nicht wiederkommen. Es können auch Ängste bei dem Kind auftreten, die die eigene Person betreffen: dass es gekidnappt wird, plötzlich ins Krankenhaus muss oder andere Ereignisse auftreten, die es von den Eltern trennt.

Ebenso können ältere Kinder und Jugendliche sich weigern in die Schule zu gehen, aus Angst, von den Eltern oder einer anderen Bezugsperson getrennt zu sein. Auch am Abend vor oder beim Zubettgehen kann sich die Trennungsangst bemerkbar machen: zum Beispiel will das Kind nicht ins Bett gehen, ohne dass eine Bezugsperson dabei ist oder es steht nachts mehrmals auf, um die Anwesenheit der Eltern zu überprüfen oder bei ihnen zu schlafen. Körperliche Symptome machen den Kindern, die unter Trennungsangst leiden, das Leben zusätzlich schwer: Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Übelkeit und sogar Erbrechen können unangenehme Begleiterscheinungen einer Trennungssituation sein.

Kinder mit dieser Angst leiden auch in Erwartung einer bevorstehenden Trennung, so dass ihr Leben im Wesentlichen daraus besteht, eine für sie belastende Trennung zu erwarten, auszuhalten oder unmittelbar nach einer Trennungssituation die Angst besonders stark zu erleben. Manchmal äußert sich die Trennungsangst auch in Wutausbrüchen, Apathie oder sozialem Rückzug.

Als Ursachen kommen wie bei den meisten Ängsten und Phobien mehrere Faktoren in Frage. So geht man davon aus, dass beispielsweise ungelöste Konflikte innerhalb einer Familie oder auch eine erlebte begründete Angst vor dem Verlassenwerden zu einer Trennungsangst führen kann. Die Ursachen können auch völlig andere sein, daher ist die Hypnose bzw. die Hypnosetherapie oder eine Therapie mit mindTV sehr gut geeignet, die Ursachen der Trennungsangst zu behandeln und die Symptome dieser Angst nachhaltig zu lindern. Durch die Hypnose wird der Zugang zum Unterbewusstsein erleichtert und es können Ursachen, Auslöser und Zusammenhänge gefunden werden, die durch bewusstes Nachdenken und Schlussfolgern weiter im Verborgenen geblieben wären.

Auch eine begleitende Behandlung zu einer bereits bestehenden Psychotherapie ist denkbar, um die dort neu erlernten Fähigkeiten des Kindes oder Jugendlichen zu festigen und sogar zu verbessern.

Kinderhypnose Frankfurt

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